Projekt:Märchen

Im Konzert „Wintermärchen“ führen die beiden Musiker Mathias Johansen (Violoncello) und Andreas Hering (Klavier) in die Erzählkunst ohne Worte.

 
 
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Musikalische Brüder

Zwar kennen sich Andreas Hering und Mathias Johansen erst seit einigen Jahren, doch sie fühlen sie sich wie „musikalische Brüder“. Die gleiche Auffassung von Musikalität und Spielfreude macht die beiden Musiker nicht nur zu einem interessanten und spannenden Gespann, sondern führt sie auch in eine neue Form der Konzertgestaltung. Ganz bewusst haben sich die beiden keinen Namen als Duo gegeben, sondern erarbeiten für jede Saison ein Projekte, für das sie, je nach Programm, weitere Musiker und Künstler einladen. Das aktuelle Projekt „Märchen“ soll in naher Zukunft als Klassik-Hörspiel für Erwachsene produziert werden.

 
 

Sein Leben selbst klingt wie ein Märchen

Das Leben von Bohuslav Martinů klingt beinahe selbst wie ein Märchen. In einer tschechischen Kirche geboren, verbringt er die Kindheit im Turm dieser Kirche, umgeben von seiner Familie, ansonsten jedoch weitgehend isoliert von äußeren Einflüssen. Seine früheste Wahrnehmung der Welt – als etwas Fernes und Phantastisches – blieb ihm auch in der Musik erhalten.

 

 

Der reine Klang

Nicht das geschriebene Wort, sondern der reine Klang ist es, der die Zuhörer in die fantastische Welt verschiedenster Komponisten eintauchen lässt. Wie kein anderer hat es Leoš Janáček verstanden, sein musikalisches Märchen Pohádka durch Tonmalerei zum Leben zu erwecken. Tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt auch Robert Schumann mit den Märchenbildern, die als Rückzug des Komponisten in eine musikalische Idylle als Gegensatz zu den revolutionären Wirren von 1849 gewertet werden können.